Fondues
Wenn gemütlich zu Hause essen möchte, ohne extra viel zuvor zu kochen, dann bietet sich ein Fondue an. Es handelt sich dabei um ein Gericht, das aus der französischen Schweiz stammt. Im ursprünglichen Sinne meinte man damit ein Gericht mit geschmolzenem Käse, aber es gibt mittlerweile verschiedene Arten von Fondues. Eigentlich
bezeichnet man damit alle möglichen Varianten der Zubereitung mittels Eintunken von kleinen Lebensmittelstücken in eine heiße Flüssigkeit oder geschmolzene Speisen wie Käse.
Bei der Zubereitung von Fondues kann man zum Beispiel statt Öl auch Brühe zum Eintunken verwenden, oder sogar Schokolade. Für jeden Geschmack gibt es etwas Passendes. Das Anrichten funktioniert mittels eines kleinen Feuers, das unterhalb der Fondueform entfach wird. Wenn man sich nicht im Freien befindet, dann sollte man vielleicht einen kleinen Brenner dafür nutzen. Wenn dies auch zu kompliziert ist, der kann die Flüssigkeit oder Masse auch zuvor auf der Herdplatte erhitzen und das auf den Tisch stellen. Der Nachteil ist jedoch, dass dies schnell erkaltet und man wieder aufwärmen muss.
Ist die Tunksubstanz erst einmal erhitzt, kann man die vorgeschnittenen kleinen Lebensmittel mit einem Spießer in die Flüssigkeit oder Masse tunken. Für die Version mit der Schokolade verwendet man zum Tunken beispielsweise Früchte.
Zu der ältesten Variante der Fondues zählt jedoch das Käsefondue, das es abhängig von der Art der Käsesorte im Geschmack unterschiedlich ist. Man kann den Käse natürlich nicht einfach in den Kessel geben, sondern muss ihn ein bisschen verdünnen. Dazu nimmt man zum Beispiel Weißwein und ein paar Gewürze. Beim Fondue geht es in der Regel nicht um das Essen allein, sondern vielmehr um das Zusammensein mit Freunden oder der Familie.