Raclette
Für einen gemütlichen Abend mit Freunden oder der Familie kann man zum Beispiel ein Raclette machen. Die Vorbereitungen sind denkbar einfach dafür. Man muss nur ein paar Lebensmittel in kleine Stücke schneiden und schon kann es losgehen.
Ursprünglich kommt diese Zubereitung des Gerichts aus der Schweiz, bei dem geschmolzener
Käse gegessen wird. Die Tradition dieser Zubereitung geht bereits bis ins Mittelalter zurück. Nach der alten Geschichte bezeichnete man das Raclette auch als sogenannten Käsebraten, der am Spieß hergestellt wurde. In der Vergangenheit wurde allein der Käse gegessen, aber mittlerweile ist dieses Essen wesentlich umfangreicher. Wenn es nach der alten Tradition geht, dann ist man dazu beispielsweise Kartoffeln oder Gemüse.
Mit der herkömmlichen Weise der Zubereitung beim Raclette hat die Version mit den elektrisch betriebenen Raclettegeräten kaum noch etwas zu tun. Der Käse wird dabei nicht mehr am Feuer geschmolzen, sondern elektrisch zum Schmelzen gebracht. Diese Elektrogeräte bestehen aus einer Heizspirale, die im Boden angebracht sind und einem Behälter, in dem der Käse geschmolzen wird.
Eine andere Variante ist die Verwendung von sogenannten Raclettegrills. Diese verfügen über eine Grillplatte und mehreren kleinen Pfannen. Diese können befüllt werden und zwischen der Bodenplatte, in der sich die Heizspirale befindet, und dem Grill erhitzt werden. Auf dem Grill können die Fleischstücke gegrillt werden. Das hat sich auch für viele Haushalte als Alternative zum Grillen erwiesen, denn mit Holzkohle darf man auf den meisten Balkonen nicht grillen, weil andere Nachbarn gestört werden könnten. Für welche Art der Zubereitung man sich beim Raclette auch entscheidet, ist eine reine Geschmacksfrage.