Tauchsieder
Ein Tauchsieder ist die alte Variante für den bekannten Wasserkocher. Beide Geräte dienen dem Erhitzen von Wasser. Bei einem Tauchsieder gibt es jedoch keinen zugehörigen Behälter, in dem das Wasser gekocht werden kann.
Das Gerät wird elektrisch betrieben und besteht aus einem Heizelement, dann mittels eines Kabels an den
Strom an geschlossen wird. Der gedrehte Heizdraht ist damit von einem Isolierstoff umgeben, sodass das Metallrohr darin nicht den Heizleiter direkt berühren kann.
Der Nachteil eines Tauchsieders besteht in deren Aufbau und der Anwendung. Die Heizspirale muss beim Sieden komplett vom Wasser im Gefäß bedeckt sein. Andererseits sollten die elektrischen Anschlüsse unter keinen Umständen mit Wasser in Kontakt kommen. Um die optimale Abmessung zu erreichen, sind viele Tauchsieder mit einer entsprechenden Markierung versehen, die den maximalen Stand im Wasser kennzeichnet. Ist die Balance zwischen dem Wasserstand und der Entfernung zu den elektrischen Anschlüssen nicht gegeben, kann dies ein Sicherheitsrisiko sein.
Für die notwendige Sicherheit sorgt beim Tauchsieder ein Überhitzungsschutz. Dieser kann aus einer herkömmlichen Schmelzsicherung bestehen oder über die rückstellbare Temperatursicherung gewährleistet werden. Bei der kostengünstigen Variante kann die Sicherung dann schnell durchbrennen. Das Gerät sollte dann nicht mehr verwendet werden.
Wer nicht mit einem Tauchsieder das Wasser zum Kochen bringen möchte, der kann auch auf die Alternative, den Wasserkocher zurückgreifen. Ob man sich letztendlich für einen Tauchsieder oder einen Wasserkocher entscheiden mag, liegt im persönlichen Ermessen. Im Internet und im Fachhandel bekommt man für beide Optionen zahlreiche Anbieter und Produkte zur Auswahl.